Zur Vorgeschichte: Alles sah zunächst danach aus, als müsste ich meine Reisepläne verwerfen, weil
1. die Mutter von Kanye West gestorben war, und es bis vor Kurzem nicht sicher war, ob er, inklusive seiner "Vorband" COMMON (der eigentliche Grund, warum ich auf dieses Konzert wollte) überhaupt performen wird.
2. zur Zeit gerade ein Streik der Eisenbahner, bzw. der öffentlichen Verkehrsmittel im Allgemeinen in ganz Frankreich stattfindet.
Dennoch bekam ich dann am Donnerstag das OK aus Paris: Common und Kanye treten auf. Nach etwas längerer Wartezeit am lyonnaiser Hauptbahnhof gings dann los nach Paris (... ist eine schöne Stadt, woher sie ihren Namen hat... für Papa, eh scho wissen)
Angekommen am Gare de Lyon gings dann Richtung Bastille zu Anne Sophie (haben zusammen in Wien den Erasmussprachkurs gemacht) bei der ich übernachten durfte. Nach einigen "Kreuz und Quers" wurde ich dann von Nela (ebenfalls Erasmussprachkurs) und Anne Sophie in einer echt schönen Wohnung herzlich empfangen.
Der erste Abend war sehr gemütlich: viel gequatscht, diverse Lokale kennengelernt, und natürlich n bisschen watt getrunken.
Am nächsten Tag habe ich dann, soweit es mein zeitliches Budget eben zuließ, die Stadt etwas erkundet... Les Halles war natürlich auch dabei. Da fällt mir ein: Wer mal nach Paris kommt, oder diejenigen, die gerade das Privileg genießen in Paris zu sein- in der Nähe von Les Halles gibt es ein hammer Geschäft, das da heißt: Soul Brother, und der Name ist Programm (habe auch viele Bilder davon gemacht, aber dem Typen drinnen versprochen nichts online zu stellen... LEIDER)
Ebenfalls ein Muss: Kunst von Feinsten in der Galerie L.J. Beaubourg (Künstler ist ein gewisser Chris Stain) Einige Fotos findet ihr beim Bilderordner "(Street)Art".
Wie schon erwähnt streiken ziemlich viele U-Bahnlinien in Paris, und diejenigen die fahren, machen dies nicht unbedingt regelmäßig. Anders gesagt: ich habe 1 Stunde auf die Metro warten müssen, die mich zum Konzert bringen sollte. Die Metros in Paris sind eigentlich immer voll, aber WIE VOLL sie sind, wenn mensch eine Stunde darauf warten muss... Also, es war zum bersten voll, und wenn es nicht so absurd gewesen wäre, dann hätte ich wahrscheinlich diverse Angstzustände durchgestanden.
Beim Zenith (die Location vom Konzert) angekommen, musste ich beim Anstellen feststellen, dass Common bereits performte. Im Endeffekt konnte ich nur 30 Minuten "mit ihm" genießen. Aber diese werde ich nieee vergessen... nein im ernst, war echt besser als ich mir erhofft hatte, und zwar nicht einmal wegen den Nummern, die er gespielt hatte, sondern viel mehr wegen seiner unglaublichen Ausstrahlung! (ja, ich bin immer noch mit Iris zusammen, und heterosexuell)
Danach kam der, zum Popsternchen transformierte, Kanye West. (sorry Jakob, musste an dieser Stelle einfach sein...) Hmh, was soll ich sagen: die Show war echt ziemlich flashig, aber hatte halt im Endeffekt nichts mehr mit einem Hiphop-Jam zu tun... aber er hats schon gut gemacht, der Brave!
Nach dem Konzert wollte ich mir eigentlich ein Taxi zurück zur Bastille nehmen. Ich musste dann relativ schnell feststellen, dass es schlichtweg unmöglich war ein leeres Taxi zu finden. Also habe ich den Heimweg zu Fuß angetreten, ca veux dire: Eineinhalb Stunden, nach einem verdammt angstrengenden Tag... wenns nicht so kalt gewesen wär, hätt ich wahrscheinlich eine Bank bevorzugt.
Als ich dann um halb 2 bei der Wohnung von Anne Sophie angekommen war, lief da gerade noch eine Geburtstagsparty von einer ihrer Mitbewohnerinnen Katy (sorry falls ich es falsch geschrieben habe) Nach dem Feiern, und diversen humoristischen, bzw. artistischen Einlagen von Katys Freund David (kennt irgendjemand von euch den zweistimmigen, mongolischen Gesang??... ich bis zu jenem Zeitpunkt, als David damit anfing, auch nocht nicht) redeten wir dann noch tief in die Nacht, bzw. in den Morgen hinhein... war echt total nett, und an dieser Stelle danke an alle Mitdiskutanten :))))
Am letzten Tag zeigten mir Anne Sophie und Nela noch das Viertel Marais, und wir aßen in einer der jüdischen Bäckerein zu Mittag, sehr empfehlenswert.
Nachdem ich einen quasi Marathonlauf zurückgelegt hatte um meinen Zug noch rechtzeitig zu erwischen (die Zeit verging immer sehr, sehr, (zu) schnell), verbrachte ich ca eine Stunde im stehenden Zug am Bahnhof, da wegen des Streiks kein Lokführer ausfindig zu machen war...
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ich mich wirklich nicht mehr erinnern kann, wann ich das letzte mal in 2 Tagen so viel erlebt habe!
Ich durfte eine wunderschöne Zeit in Paris verbringen, danke Anne Sophie, und natürlich auch an alle anderen Beteiligten.
An Nela und Anne Sophie: Iris und ich warten schon darauf, euch in Lyon empfangen zu dürfen
A plus
(sorry, das nächste mal wirds wieder kürzer, war einfach ein bisschen viel Input in kürzester Zeit...)
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| Paris |
!!!!It´s da C to da O double M O N!!!!
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| Common,Kan |
THAT´S ART FOLKS
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| (Street)Ar |





